Merzana – Reisen Sie mit uns!
- Подробности
-
Опубликовано 21.06.2013 12:25
-
Автор: Super User

Merzana – Reisen Sie mit uns!
Merzana - Ihr Wegweiser zu Belarus.
Travel Firma Merzana bietet Reisen nach Belarus, wo Sie mit den historischen und kulturellen Erbe von Belarus kennen zu lernen. Novogrudok ist die Wiege der belorussischen Nation
Belarus ist sehr reich an seine alte Geschichte und seine eigenartige Kultur. Zu den interessantesten Plätzen dieses Landes gehört auch die Stadt Novogrudok.
Es war die erste Hauptstadt des Großen Fürstentums Litauen – eines riesigen Staates, der damals Böden des heutigen Belarus', Litauens und Russlands vereinigt hatte. Man kann sagen, daß die belorussische Staatlichkeit ihren Anfang in Novogrudok genommen hat.
Novogrudok ist eine originär belorussische Stadt. Nachdem es zu der Hauptstadt des Großen Fürstentums Litauen wurde, wurde auch die belorussische Sprache zu der Staatssprache des Fürstentums. Aus den Zeiten des Großen Fürstentums Litauen sind in Novogrudok mehrere historische und architektonische Denkmäler geblieben, sowohl von der religiösen, als auch von der weltlichen Bedeutung. So kann man sie auch heute bewundern: katholische Christi-Verklärungs-Pfarrkirche (gebaut zwischen 1712 und 1723 an der Stelle einer Holzkirche, die vom Grossfürsten Witowt Ende des 14.Jh. gegründet war; in dieser Kirche heiratete der polnische König Wladislaw-Jagajlo im Jahre 1422 Sophia Golschanskaja; im Jahre 1799 wurde hier der weissrussische und polnische Schriftsteller Adam Mizkewitsch getauft; Denkmal der Barockarchitektur), die Boris-und-Gleb-Kirche (1519 an der Stelle einer Kirche des 12.Jh. gebaut, architektonisches Denkmal mit Elementen der Gotik und der Renaissance), die katholische Farn-Kirche, Nikolaus-Kathedrale oder das Kloster von Franziskanern (1780 als katholische Kirche beim Franziskaner-Kloster gebaut, seit 1846 orthodoxe Kirche; architektonisches Denkmal des Spätbarocks mit Elementen des pseudobyzantinischen Stils), Erzengel-Michaels-Kirche (1624 als katholische Kirche des Dominikanerklosters gegründet, heutige Ansicht seit Anfang des 18.Jh., Barockstil mit Elementen des Klassizismus), das Geburtshaus vom belorussischen und polnischen Dichter Adam Mizkewitsch, der Mindowg-Wall – das Grab vom ersten Fürsten des Großen Fürstentums Litauen.
In Novogrudok findet man den höchsten Punkt der Republik Weißrussland – und hier ist das alte Schloss von Novogrudok - Novogrudskiy zamok des 13.-16. Jhs.
Das „Novogrudskiy zamok" besteht heute noch aus den Ruinen. Es galt – solange es kein Schiesspulver gab – als uneinnehmbar. Erst die Schweden eroberten es mit Hilfe von Kanonen.
Schloss Mir
In der Region Grodno liegt eine kleine Siedlung mit dem bedeutenden Namen Mir (russisch für „Welt", „Frieden"), die das erste Mal 1395 urkundlich erwähnt wurde. Dank seiner Hauptsehenswürdigkeit – dem Schloss Mir - ist Mir außerhalb von Weißrussland berühmt geworden.
Die Errichtung der Schlossanlagen begann Anfang des 16. Jahrhunderts. Im Laufe von 500 Jahren wurde Schloss Mir mehrmals in den Wirren der Kriege zerstört, wechselte seine Besitzer und damit seine baukünstlerische Gestalt. Das Schloss ist ein einzigartiges Baudenkmal der weissrussischen Architektur. In Ihm sind architektonische Züge mit verschiedenen Elementen der europäischen Baustile Gotik, Renaissance, Barock erkennbar. Die an den Ecken von vier reich geschmückten Türmen verbundenen Festungsmauern (13 Meter hoch und bis zu 3 Metern dick) sind sehr beeindruckend. Der fünfte Turm, der Einfahrtsturm, (25 Meter hoch) befindet sich in der Mitte der westlichen Mauer.
Das Schloss Mir wurde von bekannten weißrussischen, russischen und europäischen Familien besessen: Die Familien Ilinitschi und Radzivilly (ab 1569), die Wittgensteins (seit 1813) und Swjatopolk-Mirskie (ab 1891). Es ist ein Denkmal der Geschichte. Der Gründer des Schlosses war ein Magnat Jurij Ilinitsch, der im Großfürstentum Litauen eine bedeutende Stellungen bekleidete. Sein Enkel, Jurij Ilinitsch hat sich den Titel als „Graf" als Besitzer der ersten privaten Steinresidenz in Weißrussland verdient.
Das Schloss ist von den malerischen Teich und Parkanlage umgeben. Gerade hinter dem Schloss Mir verbirgt sich im Park die kleine Kapelle der Fürsten Swjatopolk-Mirskije. Die Kapelle wurde aus rotem Ziegel nach dem Entwurf des Petersburger Architekten Robert Marfeld gebaut und mit einem Mosaik auf der Fassade geschmückt.
Derzeit ist Schloss Mir eine Filiale des Nationalen Kunstmuseums der Republik Belarus. Im süd-westlichen Turm ist eine kleine Ausstellung geöffnet, die der Geschichte des Schlosses und seinen Besitzern gewidmet ist. Im Schloss Mir, das heute auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbe steht, werden immer noch Renovierungsarbeiten durchgeführt.
Vselyub
Im Dorf Vselyub befindet sich die älteste katholischen Kirche (15. Jh). Den Tempel gründete der Hofmann der Fürsten des Grossfurstentums Litauen Witold Ivan Nemyra. Die Kirche ist das gotische Gebäude.
Der Switjas-See – einer der schönsten Seen Weissrusslands
Ein wirklich sagenhaftes Eckchen ist der Switjas-See, der mitten in Kiefern-, Fichten- und Eichenwäldern liegt. Seine wunderliche Schönheit besang der hier geborene große Dichter Adam Mickiewicz in seinen Werken. Geheimnisvoll, zwischen dichten Tannen eingebettet, hat der See nicht umsonst so viele Legenden hervorgebracht.
Добавить комментарий